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متن آلمانی خطابه غدیر : خطابه غدیر - مرکز نشر اعتقادات

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»» صراط مستقیمی جز علی علیه السلام نیست ««
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Im Namen Gottes,
des Großherzigen, Huldreichen


Im Namen Gottes, des Großherzigen, Huldreichen
Ssalaam sei mit Dir, o Amir al Mo`menin Ali (a),
und der Segen Gottes mit dir, o Imam Mahdi (a),




Zunächst:
Heutzutage sehen einige, die sich als Vertreter religiöser Aufgeklärtheit verstehen, nur den geschichtlichen Aspekt des so wichtigen Überzeugungsmoments „Kalifat“ und „Imamat“ und gehen davon aus, dass es in der islamischen Welt zu Differenzen führe, dieses Thema zu erörtern. Ihre diesbezüglichen Vorwände sind an die Schi`ah gerichtet, dieweil sie die anderen muslimischen Glaubensgemeinschaften „unangetastet“ lassen, womit sie sich bewusst oder unbewusst (natürlich bewusst!) auf deren Seite stellen.
Auf einige ihrer Ansichten wollen wir hinweisen und dabei gleichzeitig an das erinnern, was im Heiligen Koran und auch in Hadiessen unseres verehrten Propheten Mohammad (saa) und der Reinen Imame (a) zum Thema „Imamat“ gesagt wird.

Punkt 1:  Diese, ihrer Meinung nach „Aufgeklärten in Sachen Religion“ betrachten die Prophetschaft des Propheten (saa) in der Regel unter Ausklammerung der metaphysischen Welt und des Jenseits und erklären sämtliche Dimensionen und Aspekte der Religion mit materialistischen bzw. weltlichen Argumenten. Den verehrten Propheten (saa) aber, der göttlicher Botschafter ist, stellen sie lediglich als Reformer und genialen Menschen dar, mehr nicht. Und was die religiösen Gebote anbelangt, sind sie der Auffassung, dass diese den materialistischen und weltlichen Kriterien zu entsprechen haben. Dass sie nur den geschichtlichen Hintergrund des Imamats sehen, dem sie keine sonderliche Bedeutung beimessen,, fußt in diesem ihrem Denken. Einem Denken, das der religiöse und von dem Himmlisch- und Göttlich-Sein der Religion nicht akzeptieren kann.
Zu ihrer Annahme, dernach die Eörterung des Themas „Imamat“ zu Konflikten zwischen den Muslimen führen könnte, antworten wir:
Wenn ihr wirklich einen guten und konstruktiven Rat geben wollt, ruft die Muslime auf, die Wahrheit zu akzeptieren und auf dieser Basis eine in Recht und Wahrheit fußende Einheit herbeizuführen. Nicht aber, unter dem Vorwand, Einheit zu wollen, viele zentrale Themen unter den Tisch fallen zu lassen und auf diese Weise eine vorübergehende, flüchtige Einheit zu erzielen.

Punkt 2:  Dem Imamat und dessen Sinn und Stellenwert wird deswegen hohe Bedeutung beigemessen, weil es sich bei ihm um ein wichtiges Überzeugungsmoment handelt. Im Heiligen Koran lesen wir über Abraham (a) und sein Imamat:
  „و اذ ابتلي ابراهيم ربه بكلمات فاتمهن قال اني جاعلك للناس اماما قال و من ذريتي قال لا ينال عهدي الظالمين“
Als Gott Abraham mehreren Prüfungen unterzog und dieser alle gut bestand, sprach Gott: Ich ernenne dich nun zum Imam der Menschen.
Abraham fragte: Und was ist mit meinen Söhnen?
Gott antwortete: Dieses Abkommen gilt nicht für Unrecht-Tuende...

Das besagt: Das Imamat ist eine wichtige von Gott beschlossene Abmachung, ein Auftrag und Abkommen von sehr hohem Stellenwert. Die Voraussetzung dazu ist das Rein-Sein von Sündigem, das durch Gott möglich und realisierbar wird.
Andererseits geht aus dem bekannten Hadies „Sseqlain“ unmissverständlich hervor, dass der Imam (a) als getreulicher Begleiter des Koran und zu diesem gehörend, rechtmäßiger Nachfolger des Propheten (saa) ist. Und zwar sämtliche Dimensionen der göttlichen Prophetschaft betreffend, allerdings mit Ausnahme der göttlichen Gesandtschaft und der göttlichen, dem Gesandten Gottes offenbarten Gesetzgebung. Beide, Koran und Imam, werden sich nie voneinander trennen, und Seite an Seite über den Islam aufklären und die Belehrungen des Propheten bestätigen.
Der Prophet (saa) sagte:
„اني مخلف فيكم الثقلين كتاب الله و عترتي اهل بيتي انظروا كيف تخلفوني فيهما“
„Ich hinterlasse euch zwei gewichtige Schätze, das Buch Gottes und mein Ahl ol Bayt. Gebt acht, wie nach mit mit diesen beiden umgegangen wird.“
Das in dem Hadies erscheinende Wort „mokhallaf“  gibt zu verstehen, dass der Prophet (saa) gemäß göttlicher Anordnung seinen Nachfolger bekanntgab. Die Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit von Koran und „Ahl ol Bayt“ (a)  aber besagt, dass des Propheten (saa) Nachfolger nicht nur politischer Verantwortungsträger und bestimmendes Oberhaupt der Bevölkerung ist, sondern zudem des Propheten Stellvertreter und Nachfolger bezüglich all dessen Aufgaben und Verantwortungen. Mit Ausnahme der göttlichen Gesandtschaft natürlich und damit der Aufgabe, den Menschen die dem Propheten offenbarten göttlichen Gebote und Weisungen zu überbringen, worauf er selber einige Male hinwies. Unter anderem:
  „يا علي انت مني بمنزله هارون من موسي الا انه لا نبي بعدي“
„Deine Stellung im Vergleich zu meiner ist die des Aaron im Vergleich zu Moses. Mit dem Unterschied, dass nach mir kein Prophet mehr kommen wird“, (dieweil nach Moses noch weitere Propheten kamen.)

In einem Hadies Imam Kaasems (a) heißt es:
„الامامه هي النور“
Auch in der bekannten Rewaayat Imam Redsaas (a) lesen wir:
„ان الامامه منزله الانبيا وارث الاوصيا“
Und
„ان الامامه خلافه الرسول و مقام امير المومنين و الحسن و الحسين و و   ان الامامه زمام الدين و نظام المسلمين و صلاح الدنيا و عز المومنين و   ان الاماه اس الاسلام النامي و فرعه السامي“
Zusammengefasst sagt uns das:
Das Imamat ist der starke prächtige „Fuß“ des Islam und dessen hohe, strahlende Krone. Sein Rang, Niveau, seine Weite und Tiefe sind dem Verstand und Begreifen der Bevölkerung weitaus erhabener, als dass diese in der Lage wäre, jemanden als ihren Imam wählen zu können. Prophet Mohammad (saa) aber, der Kenntnis über den außergewöhnlich hohen Rang und Stellenwert des Imamats hatte und es bzw. den Imam als den bekannt, der seine Nachfolge antreten konnte, machte während seiner gut zwanzigjährigen Prophetschaft Ali (a) mit dem Imamat und dessen Bedeutung und Verantwortung vertraut. Das heißt, mit dieser so wichtigen, zur Schöpfungsordnung gehörenden und von Gott gebotenen Aufgabe, die die Aufklärung über die Inhalte der Religion, über die koranischen Aussagen und Belehrungen, die göttlichen Gebote und Weisungen als auch die Führung und Regie der Gesellschaft und deren Belange einschließt. Eine Aufgabe und Verantwortung, die selbstredend außerordentliches, auch die metaphysische  bzw. himmlische Welt betreffendes Wissen erfordert und  Reinheit von Sündigem (Esmat) voraussetzt. Ganz abgesehen natürlich von einer hohen und in der Ehrfurcht vor Gott fußenden Gesinnung und all den vortrefflichen Qualitäten, die daraus hervorgehen.

Punkt 3:
Die Wichtigkeit des Imamats Amir al Mo`menin Alis (a) ist so immens, dass mehrere Koranverse darauf eingehen. Unter anderem:
  „انما وليكم الله و رسوله و الذين امنو الذين يقيمون الصلوه و يوتون الزكوه و هم راكعون“
„Führer und bestimmender Betreuer ist euch nur Gott, dann Sein Gesandter und die, welche glaubend wurden, das Gebet verrichten und während der Ruku` (Gebetshaltung) spenden.“

Sämtliche schiitischen als auch die meisten sunnitischen Korankommentationen sind der Auffassung, dass der zitierte Vers Amir al Mo`menin Ali (a) meint. War er es doch, der während des Gebets, während der Ruku`, spendete.

2- Gott spricht:
  „اطيعوا الله و اطيعوا الرسول و اولي الامر منكم“
„O ihr Gläubigen, gehorchet Gott und befolgt die Anordnungen des Gesandten und derjenigen, die berechtigt sind, euch zu führen und zu gebieten.“
Laut Korankommentationen sind mit dem Begriff „Ouliaa`ol amr“ die Reinen Imame (a) gemeint.

3- Gott spricht:

  „اليوم اكملت لكم دينكم و اتممت عليكم نعمتي و رضيت لكم الاسلام دينا“
„Heute habe Ich eure Religion vervollständigt, Meine Gnade an Euch erfüllt und bin zufrieden, dass der  Islam eure Religion ist.“

Wir sehen, dass bei Berücksichtigung der Situation und des Zusammenhangs, in der die Aayaat  hinabgesandt wurden, die zitierten und noch etliche weitere Aayaat zu verstehen geben, dass sie im Zusammenhang mit Ali (a) und dessen Imamat und Welaayat, das heißt, im Hinblick auf dessen Regie, Führung und Betreuung der islamischen Gesellschaft offenbart wurden.

Punkt 4:  Qualitäten und Eignung Amir al Mo`menin Alis (a) zu Imamat und Kalifat:
Zwischen dem Kalifen  und dem, den er vertritt bzw. dessen Nachfolge er innehat, muss völlige Übereinstimmung gegeben sein. Daher ließ der Prophet (saa) Ali (a) in seinem Hause, im Schirme seiner Fürsorge, Liebe und seines Wissens heranwachsen. Ali (a) wurde mit Mohammads (saa) Gesinnung und Moral vertraut, nahm sie in sich auf und wurde eins mit ihr.Er selber berichtet darüber in der Khotbeh „Qaasse`eh“ :
„... Wisst ihr, was ich für den Gesandten Gottes bin und in welcher familiären Beziehung ich zu ihm stehe? Als ich ein Kind war, wuchs ich in seiner Fürsorge auf, er drückte mich an sich, ließ mich neben sich schlafen, nahm mich in seinen Arm, und ich spürte und atmete seinen wohligen Duft. Manchmal nahm er etwas in den Mund, weichte es auf und gab es mir dann zu essen. Niemals hörte er eine Lüge aus meinem Mund, und niemals sah er schlechtes Verhalten von mir... Ich war immer um ihn, ob daheim oder unterwegs, wie ein Kamelfohlen, das immer hinter seiner Mutter herläuft. Tagtäglich ließ er mich etwas von seiner Gesinnung wahrnehmen und motivierte mich, es ihm gleichzutun. Jedes Jahr suchte er die Höhle „Haraa“ auf, um dort in Nachdenken und Andacht zu versinken. Nur ich sah ihn dort, niemand sonst. In jener Zeit gab es in keinem anderen Haus als in dem, in dem er und Khadidscheh wohnten, Muslime. Neben ihnen beiden war ich der dritte Muslim, sah das Licht der göttlichen Offenbarung, spürte seinen Hauch, und immer, wenn eine Offenbarung zu ihm  hinabkam, hörte ich das Winseln Satans. Ich fragte: „O Gesandter Gottes, was ist das für ein Winseln?“ Er antwortete: „Es ist Satan, der darüber, nicht verehrt und angebetet zu werden, verbittert ist. Wahrlich, du vernimmst,  was ich vernehme. Und du siehst, was ich sehe. Nur dass du kein Prophet bist, sondern Bevollmächtigter und auf dem richtigen Weg.“

Auch wissen wir, dass damals, als der Koranvers
  „و انذر عشيرتك الاقربين“
„O Prophet, warne deine nahen Verwandten...“
hinabgesandt ward, Prophet Mohammad (saa) dreimal zu ihnen sprach:
„Ihr seid meine Verwandten. Gott ernannte niemals einen Propheten, ohne ihm aus seiner Verwandtschaft einen Bruder, Wesir,  Erben und Statthalter  zu geben. Wer von euch gibt mir das Versprechen, mein Bruder, Erbe, Treuhänder und kurz das zu sein, was Aaron für Moses war? Allerdings mit dem Unterschied, dass es nach mir keinen Propheten mehr geben wird?!“
Sie schwiegen, woraufhin er sie aufforderte: „Erhebe sich einer von euch, ansonsten wird es ein anderer als ihr sein, und ihr werdet es bereuen!“
Ali (a) erhob sich. Der Prophet rief ihn zu sich. Ali (a) trat zu ihm, wurde vom Propheten (saa) willkommen geheißen, der nun kundtat:
„Ich habe ihn mit Wissen und Weisheit gesättigt.“
Dieses und Hunderte ähnlicher Geschehen während der langen Prophetschaft Mohammads (saa) zeigen seine enge Verbindung mit Amir al Mo`menin Ali (a), den er bei sich heranwachsen ließ, ihn erzog und all das lehrte und ihm vorlebte, was er zu seinem hohen Amt und Rang als von Gott bestimmter Imam und Kalif  brauchte und wissen mußte.

Punkt 5: Zu den bekanntesten, zuverlässigsten und überzeugendsten Nachweisen für die Rechtmäßigkeit des Imamats Amir al Mo`menins (a) zählt das Geschehen von „Ghadir e Khom“. Nach Beendigung seines „Hadschat ol Wedaa“, das heißt seines letzten und sogenannten „Abschieds-Hadsch“, hatte er, auf seiner Rückreise von Mekka, an jenem Ort die Hand Alis (a) ergriffen und den Karawanis die ihm gerade zuvor hinabgesandte Aayeh vorgetragen:
  „يا ايها الرسول بلغ ما انزل اليك من ربك و ان لم تفعل فما بلغت رسالته“
„O Gesandter, das, was dir von deinem Herrn hinabgesandt ward, teile den Leuten mit, andernfalls hast du deine dir von Ihm aufgetragene Mission nicht erfüllt. Gott wird dich vor dem Übel der Leute bewahren.“

Die zahlreichen Hadiesse zum Ghadir e Khom-Geschehen und damit der Ghadir e Khom-Rede des Propheten (saa) sind Zeugnis für die außerordentlich hohe Wichtigkeit und gravierende Bedeutung des Überzeugungsgrundsatzes „Imamat“. Abgesehen davon geben sie aufklärende Informationen, wie unter anderem:
1- Bekanntmachung, dass dieser Hadsch der „Hadsch ol Wedaa`“des Propheten und zwar in dessen letztem Lebensjahr war.
2- Alle Muslime Medinas und sämtlicher anderer von Muslimen bewohnten Gegenden wurden zur Teilnahme an diesem Hadsch-Ritual aufgerufen.
3- 120.000 Pilger aus Medina und anderen muslimischen Orten setzten sich zu diesem Hadsch-Ritual in Bewegung.
4- Auch Amir al Mo`menin Ali (a) und seine Begleiter wurden aus Yemen herbeigerufen, um an diesesm Hadsch teilzunehmen.
5- Reden des Propheten in Menaa und der Kheif-Moschee, und seine Vorbereitung der Pilger für das „Ghadir e Khom“-Ereignis.
6- Der Prophet ließ auf der Rückreise, unterswegs, neben der Karawanenstraße Halt machen, die bereits weiter voraus gezogenen Hadschis zurückrufen und wartete, bis dass auch die Nachzügler bei ihm eintrafen.
7- Es war ein insgesamt dreitägiger  Aufenthalt; vom Tage „Ghadir“ (Montag, 18. Dsi l Hadsch.dscheh) bis zum 20. Dsi l Hadsch.scheh“. Ein Aufenthalt, bei dem den Muslimen Welaayat und Imamat Amir al Mo`menin Alis (a) bekanntgegeben wurden.
8- Der Prophet hielt vor den versammelten Karawanis eine ausführliche Rede, in der er Welaayt, Imamat und Treuhandschaft Amir al Mo`menin Alis (a) und seiner Nachfolger - aus seiner Nachkommenschaft, bis hin zu Imam Mahdi (a), dem letzten der Reinen Imame (a) - nachdrücklich und mehrmalig betonte.
9- Der Gesandte Gottes (saa) ruft zum Treueid mittels Worten und Handschlag auf.
10- Treueid durch Handschlag der Männer, dieweil die Frauen ihre Hand in eine mit Wasser gefüllte Schüssel, in die auch der Prophet (saa) seine Hand legte, tauchten.
11- Treueid für den Propheten (saa), für Amir al Mo`menin Ali (a), Imam Hassan (a), Imam Hussain (a) und die weiteren Imame (a).
12- Glückwunsch der Leute für den Propheten (saa) und Amir al Mo`menin Ali (a) anlässlich dessen Welaayat, Imamat und Kalifat.
13- Die anwesenden Hadschis wurden aufgefordert, die Ghadir e Khom-Botschaft des Propheten den Nicht-Anwesenden mitzuteilen. Ihren Kindern und Angehörigen, und diese wiederum an ihre Kinder und Kindeskinder. Bis zum Tage der Auferstehung. Eine also immerwährend geltender Aufruf an die Muslime, die Zeiten hindurch.
„فليبلغ الحاضر الغايب و الوالد الولد الي يوم القيامه“
14- Hinweis des Propheten (saa) darauf, dass diese befohlene und für alle Zeiten gültige Aufforderung, die Ghadir-Botschaft zu übermitteln und zu publizieren, das höchste und wichtigste Moment des Gebotes „Zum Guten aufrufen, vor Schlechtem warnen“ darstellt.
„الا و ان راس الامر بالمعروف ان تنتهوا الي قولي و تبلغوه من لم يحضروا...“
15- Von einer provisorischen Menbar aus erfolgte die gesamte „Ghadir e Khom“-Rede des Propheten (saa), während der Ali (a) als  Wali und Imam bekanntgegeben und seine hohe Persönlichkeit gewürdigt wurden.
16- Der Prophet (saa) wies auf die verschiedenen Dimensionen der vortrefflichen Persönlichkeit Alis (a) und seine vielfältigen, rund 200 Qualitäten hin.
17- Er rief die Anwesenden auf, Ali den Treueid zu leisten und ihm unter Nennung seines Beinamens „Amir al Mo`menin“ den Heils- und Friedensgruß (Ssalaam) zu entbieten.
18- Der Prophet (saa) betonte, dass dieser Beiname nur für Ali (a) gilt.
19- Auch betonte Mohammad (saa) die unauflösbare Zusammengehörigkeit von Koran,  Ali (a)  und den weiteren, aus seiner Nachkommenschaft hervorgehenden Imamen (a).
20- Hinweis auf Alis (a) Freundlichkeit gegenüber den Gläubigen und seinen Unmut über die Gottleugner.

Die genannten als auch Dutzende weiterer Informationen sprechen für die hohe Bedeutung des Ghadir e Khom-Geschehens, bei dem es um die Ernennung Amir al Mo`menins Ali (a) zum Imam und Propheten-Nachfolger (Kalif) ging.

Punkt 6: Ab jenem Nachmittag des Tages, an dem sich das Ghadir-Geschehen zutrug, betrachten die Muslime und wie sie andere das Thema „Imamat und Kalifat“ als Glaubensmoment und Überzeugungsprinzip, das sie in ihren ideologischen bzw. theologischen Schriften, in Hadieswerken, Enzyklopädien, Kommentationen und historischen Abhandlungen etc. zur Sprache bringen.
Dazu einige Quellen-Nachweise:

Historiker:
Belaadsori (gest. 279 HQ), in „Enssaab ol aschraaf“
Ebn Qotaibah, (gest. 276 HQ), in „Al Ma`aaref“ und „Al Imamaamah wa l ssiaassah“
Tabari (gest. 310 HQ), in einer separaten Schrift zum Hadies „Theqlain“
Khatib e Baghdaadi (gest. 463 HQ), in seinem Geschichtswerk

Hadies-Überlieferer
Mohammad ebn Edris Schaafe`i (gest. 204 HQ), laut „Nahaayeh“ Ebn Assirs
Ahmad Hanbal (gest. 241 HQ), in „Masnad wa manaaqeb“
Ebn Maadscheh (gest. 273 HQ), in „Ssonan“
Tarmedsi (gest. 276 HQ), in „Ssahih“

Koran-Kommentatoren
Tabari (gest. 310 HQ), in seiner Koran-Kommentation
Ssa`labi (gest. Zwischen 427 – 437 HQ), in seiner Koran-Kommentation
Waahedi (gest. 498 HQ), in „Asbaab on nosul“
Fakhr e Raasi (gest. 606 HQ), in seiner Koran-Kommentation

Motekallemin :
Qaasi Abu Bakr Baaqlaani Basri (gest. 403 HQ), in „Al tamhid“
Qaasi Abd or Rahmaan Idschi Schaafe`i (gest. 756 HQ), in „Al mawaaqof“ (?)
Scharif Dschordschaani (gest. 816 HQ), in „Scharh e mawaaqef“
Qouschtschi (gest. 879 HQ), in „Scharh e Tadschrid“

Lexikologen u. Enzyklopädiker
Im Zusammenhang mit den Wörtern: Moulaa, Khom, Ghadir, Wali und ...
Ebn Doraid (gest. 321), in „Dschomhoreh“, B1/ 71
Ebn Assir in „Nahaayeh“  

All diese Rewaayaat (Überlieferungen) sind Hinweis darauf, dass das Thema „Imamat“ keinesfalls nur ein historischer Belang ist.

Punkt 7:
Frage:
Wenn sich das Ghadir-Geschehen so zutrug, wie es Sunniten und Schi`iten bekannt ist, warum erkennen dann die Sunniten das Imamat und Welaayat Alis (a) nicht an?

Antwort:
1- Auch wir fragen uns, warum die Wahrheitsliebenden der sunnitischen Glaubensgemeinschaft trotz aller Nachweise und Bestätigungen für den Ghadir-Hadies seine Wahrheiten nicht akzeptieren?  Warum denken sie nicht einmal unvoreingenommen nach, um den Weg der Wahrheit zu erkennen und die Anordnung Gottes zu befolgen?
2- Ähnliche Fragen lassen sich auch im Zusammenhang mit anderen Fakten stellen. Zum Beispiel, warum Nicht-Muslime trotz aller nachweislichen Rechtmäßigkeit des Islam diesen nicht anerkennen?
Und: Warum Atheisten Gott, den Schöpfer aller Welten, leugnen, obwohl es doch genügend offenkundige Beweise für Seine Existenz gibt?
Die Antwort ist, dass der Mensch bisweilen infolge Überheblichkeit, Egoismus, Fanatismus oder Verbohrtheit die Wahrheiten nicht wahrhaben will und gleich seinen Vätern den Weg selbstgefälliger und selbstsüchtiger Vorstellungen geht.
Allerdings ist es nicht immer leicht, Recht und Wahrheit zu befolgen. Ihren Nutzen und ihre Notwendigkeit zu sehen und demgemäß zu handeln, ist im praktischen Leben manchmal recht unbequem, insbesondere dann, wenn Verzicht damit verbunden ist.
3- Wegen der Popularität und Wichtigkeit des Hadies „Ghadir“, vor allem der Worte „من كنت مولاه...“, bemühten sich einige darum, bestimmte Begriffe daraus umzudeuten bzw. zu entstellen. So interpretierten sie zum Beispiel den Begriff „Moulaa“, der in dieser Rede nachweisbar die Bedeutung von „wohlmeinender und bestimmender Betreuer bzw. Wali“ hat, lediglich als „Freund“, „Wohlwollender“ und ähnliches.

Eine andere Frage:
Handelt es sich bei dem Hadies „Ghadir e Khom“ um eine kurze Ansprache oder längere Rede?
Antwort:
In den sunnitischen Werken wird der Hadies „Ghadir“ sehr knapp und  kurzgefasst überliefert. Die ausführlichste dieser Kurzfassungen zitiert der große schiitische Gelehrte Alaameh Amini in seinem Werk „Al Ghadir“ . In den meisten diesbezüglichen Überlieferungen der Sunniten heißt es, dass der Prophet (saa) eine Rede hielt, die angesichts der gegebenen Situation und Bedingungen ausführlich gewesen sein muss.
1- Said ebn Arqam berichtet, dass der verehrte Prophet (saa) am Tage Ghadir e Khom eine Rede hielt und sprach:
  „من كنت مولاه فعلي مولاه اللهم وال من والاه و عاى من عاداه“
„Dem, dessen Moulaa ich bin, sei Ali Moulaa. Gott, sei Freund derjenigen, die seine Freunde sind, und sei denen feindlich gesonnen, die ihm feindlich gesonnen sind.“
2- Hosaifat ebn Ossaid sagte: Wahrlich, der Prophet (saa) hielt am Tage Ghadir e Khom unter den Bäumen eine Rede uns sprach:...(das gleiche wie oben)
3- Omar ebn Dsimarr und Said ebn Arqam berichteten, dass der Prophet (saa) am Tage Ghadir e Khom eine Rede hielt und sagte  : ... (das gleiche wie oben)

In den drei eben genannten und Hunderten anderen Überlieferungen, die wir aufgrund ihrer Vielzahl im Rahmen dieser Kurzinformation nicht zitieren können, erscheinen die Worte „khotab Rassulullaah“ (saa), „khatabnaa Rassulullaah“ (saa) und ähnliche, die allesamt „Rede“ bedeuten; und zwar eine Rede, die mit dem Lobe Gottes beginnt, ausführlicher Art ist und angesichts jener Situation und besonderen Vorkehrungen, die getroffen wurden, nicht nur aus wenigen Worten bestanden haben kann.

Punkt acht:
Eine weitere Frage ist diese:
Warum berief sich Amir al Mo`menin Ali (a), als er auf die Rechtmäßigkeit seines Kalifat-Anspruchs (Welaayat, Imamat) hinwies, nicht auf die Ghadir e Khom-Rede des Propheten (saa)?

Antwort:
Bei verschiedenen Anlässen berief er sich in seinem Einspruch gegen jene, die ihm das Kalifat verwehrten und es an sich rissen als auch, um die Rechtmäßigkeit seines Anspruchs auf die Prophetennachfolge (Kalifat) nachzuweisen, auf die Ghadir-Rede des Propheten (saa). In aller Kürze wollen wir an einiges erinnern :
1- Hinweis Imam Alis (a) am Tage der Ratsversammlung im Jahre 23 HQ:
Abu l Tofail Aamer ebn Waa`eleh berichtet:
„Am Tage der Ratsversammlung befand ich mich mit Ali (a) vor dem Haus und hörte, wie er zu den Leuten sagte: „Bei Gott, ist unter euch jemand, der mehr als ich den Einen, Einzigen Gott verehrt und anbetet?“
Sie antworteten: „Gott ist Zeuge, dass unter uns niemand ist“.
Ali (a): Bei Gott, ist unter euch jemand, über den der Prophet (saa)  etwas wie dieses gesagt hätte:
„من كنت مولاه فعلي مولاه اللهم وال من والاه و عاد من عاداه“
„Dem, dessen Moulaa ich bin, sei Ali Moulaa. O Gott, sei Freund derer, die seine Freunde sind, und sei denen feindlich gesonnen, die ihm feindlich gesonnen sind.“
Sie antworteten: „Gott ist Zeuge, dass der Prophet über niemandem von uns so etwas gesagt hat.“

2- Hinweis Alis (a) in der Zeit des Kalifats des Othmaan:
Ssolaim e Taabe`i, einer der Nachkommen der Prophetengefährten, berichtet:
In der Regierungszeit des Othmaan war ich in der „Masdsched on Nabi“  und sah, wie sich eine Gruppe über Wissen und Tugend unterhielt. Man kam auf die Überragenheit des Stammes der Qoraisch zu sprechen und darauf, dass der Prophet (saa) gesagt hatte: „Die Imame sind aus dem Stamme der Qoraisch.“
Es waren mehr als 200 Personen anwesend. Unter ihnen auch Ali ebn Abi Taaleb, Ssa`d ebn WaqaassAbd or Rahmaan `Ouf, Talheh und Sobair, Meqdaad, Haaschem ebn Otbah, Ebn Omar, Hassan, Hussain, Ebn Abbaas, Mohammad ebn Abi Bakr...
Othmaan befand sich in seinem Haus und wusste nichts von dem, was in der Moschee gesprochen wurde. Amir al Mo`menin Ali (a) und seine Angehörigen verhielten sich abwartend und sagten nichts. Bis einige ihn fragten, warum er schwiege und er schließlich erklärte:
„Der Prophet (saa) rief mich am Tage „Ghadir“ zu sich, hielt seine Rede und ... sprach:
„من كنت مولاه فعلي مولاه“
„Dem, dessen Moulaa ich bin, sei  Ali Moulaa.“

3- Hinweis Amir al Mo`menins Ali (a) am Tage „Rahbeh“ (im Jahr 35 HQ), als er hörte, dass die Rede des Gesandten Gottes (saa) bezüglich seiner (Alis (a)) Qualitäten und Vortrefflichkeiten seitens einiger bemängelt wurde. Auch hier, in Rahbeh Kufeh (einem großen Versammlungsplatz) berief er sich auf das, was der Prophet am Tage Ghadir kundgetan hatte und das in dem wertvollen Werk „Al Ghadir“ nachzulesen ist.

Punkt 9:
Frage:
Begründeten auch die anderen Imame (a) ihre Imamat-Berechtigung mit der Ghadir-Rede des Gesandten Gottes (saa) und deren wichtigen Aussagen?

Antwort:
a)  Ja! Die Imame als auch ihre Gefährten beriefen sich mehrmals und nachdrücklich darauf und schenktem dem Geschehen in Ghadir e Khom ihre Aufmerksamkeit, was nachzulesen ist in: „Al Ghadir“, B. 1, S. 159 -197, „Khotbeh e Ghadir dar aayneh e ssanad“, S. 85 und „Asraar e ghadir“, S. 262 und 272.
Auf diesbezügliche Erklärungen Amir al Mo`menin Alis (a) wiesen wir gerade hin, und auch die Imame (a) nach ihm begründeten die Rechtmäßigkeit ihres Imamats mit Abschnitten aus der Ghadir-Rede.
Ebenfalls rief Faatimeh-Sahraah (a) den Leuten in Erinnerung:
„Habt ihr etwa vergessen, was der Gesandte Gottes am Tage Ghadir sagte, nämlich dass dem, dessen „Moulaa“  er sei, auch Ali „Moulaa“ sei?! Und auch, dass er sagte: „Du (Ali) bist für mich das, was Aaron für Moses war?!“
Als es um das Friedensabkommen mit Moawieh ging, hielt Imam Hassan e Modschtabaa (a) eine Rede und sagte unter anderem: „Die Leute sahen und hörten, dass der Prophet die Hand meines Vaters  hochhielt und kundtat: „Dem, dem ich Moulaa bin, sei Ali Moulaa“. Anschließend forderte er die Anwesenden auf, auch die Nicht-Anwesenden über seine Rede in Kenntnis zu setzen.
Ebenso hatte Imam Hussain (a) ein Jahr vor dem Aschura-Ereignis und dem Tode Moawiehs, während der Hadsch-Zeremonie in Menaa vor 700 Leuten der Bani Haaschem, „Anssaar“ (hauptsächlich der „Taabi`in“ ) und rund 200 Prophetengefährten, eine Rede gehalten, Gott gepriesen und unter anderem gesagt: „Bei Gott, wisst ihr denn, dass der Gesandte Gottes (saa) Ali (a) am Tage „Ghadir“ als euren Wali und Imam bekanntgab und die Anwesenden aufforderte, auch die Nicht-Anwesenden darüber in Kenntnis zu setzen?!“
Die Anwesenden (in Menaa) antworteten Imam Hussain (a): „Bei Gott, der Zeuge ist, ja, so war es!“
Imam Ssadschaad (a), Imam Baaqir (a) und die weiteren Imame (a) hatten bei den verschiedensten Anlässen auf den Hadies „Ghadir“ und bestimmte Abschnitte aus ihm hingewiesen.

b) Die diesbezüglichen ausführlichen Worte aus dem Munde Imam Baaqers (a) wurden in Ergänzung des gesamten Ghadir e Khom-Geschehens und unter Nennung zweier Überliefererketten in den Werken „Ehtedschaadsch“ von Tabarssi“, „Al Yaqin“ von  Sseyyed Ebn Taawus“, „Rousat ol waa`esin“ von Ebn Fetaal Neischaaburi“ und „Nashat ol karaam“ von Mohammad ebn Hussain Raasi (7. Jahrhundert) zitiert.
Bemerkenswert ist, dass der Text der Rede, der von Hosaifat ebn Yamaan und Said ebn Arqam, die beide in Ghadir e Khom anwesend waren, überliefert wurde, mit dem von Imam Baaqer (a) überlieferten Text nahezu übereinstimmt und sich nur geringfügig unterscheidet.

Punkt 10:
Frage:
Warum wurde in Werken aus der Zeit vor dem Erscheinen der Bücher „Ehtedschaadsch“ und „Rousat ol waa`esin“ (fünftes Jahrhundert HQ) der Text der Rede nicht wiedergegeben? Insbesondere von Personen wie Kolini, Ssaduq, Schaikh Mofid  und...?

Antwort:
a) Dass einige Hadiesse nicht wiedergegeben wurden, ist nicht immer auf deren eventuelle Schwäche oder Nicht-Zuverlässigkeit zurückzuführen. Darum nicht, weil das erste Kriterium für die Richtigkeit eines Hadies darin beruht, dass die Überlieferung über seine (zuverlässige) Überliefererkette bis hin zu dem Imam (a), der den Hadies überliefert, zurückverfolgt werden kann. Bezüglich der Ghadir-Rede ist dies gewährleistet. Insbesondere auch deswegen, weil der Text der Rede, die Hosaifeh und Said ebn Arqam überlieferten, mit der Wiedergabe Imam Baaqers (a) nahezu wortwörtlich, das heißt mit nur geringfügigen Unterschieden, übereinstimmt.
b) Die früheren Gelehrten hatten zu einigen Hadiessen keinen Zugang,  doch den nachfolgenden wurde dies infolge optimalerer Nachforschungsmöglichkeiten möglich.
c) Zudem: Einige Hadiesse wurden aufgrund der schwierigen und bedrohlichen Situation, in der die Schi`ah dazumal zubrachte, von einigen Hadiesüberlieferern nicht erwähnt, um sich und die Schi`ah nicht in eine noch bedrohlichere Lage zu bringen. Unter höchst gefährlichen und zermürbenden Bedingungen und unter der Fuchtel gewalttätiger, tyrannischer Kalifen stehend beschränkten sie sich auf das Zentrale, Wesentliche. Gelehrte wie Kolini, Mofid und andere lebten in Bagdad, iinmitten einer ihnen feindselig gesonnenen Gesellschaft, was ihnen die Möglichkeit zu einer ausführlichen und deutlichen Wiedergabe bestimmter Hadiesse nahm.
d) Wie viele Bücher wurden doch von den Gelehrten der Schi`ah geschrieben, die im Laufe der Zeit aber unauffindbar wurden. Unter anderem „Theqat ol Eslaam“ von dem Gelehrten Kolini (gest. 329) zum Thema „Ghadir e Khom“, das Schaikh Aaqaa Bosorg e Tehraani in seinem „As sariah“ nennt.

Punkt 11:
Die ausführliche Original-Rede wird in schi`itischen Quellen und einige verschiedene Paragraphen daraus in sunnitischen zitiert.
Schi`itische Quellen:
„Rousat ol waa`esin“:  Ebn Fetaal Neischaaburi (5. Jahrhundert)
“Al Ehtedschaadsch”:  Schaikh Tabarssi (5. Jahrhundert)
„Al Yaqin“: Sseyyed Ebn Taawus (7. Jahrhundert)
“Nashat ol karaam”: Mohammad ebn Hussain Raasi (7. Jahrhundert)
“Al Eqbaal”: Sseyyed Ebn Taawus
“As Sseraat ol mostaqim”: Ali ebn Yunos Bayaadsi (9. Jahrhundert)
„Nahdsch ol imaan“: Ali ebn Hussain ebn Dschobaar (7. Jahrhundert)

In den genannten Werken geht die Rewaayat auf eine Überliefererkette zurück, die mit Imam Baaqer (a), Hosaifat ebn Yamaan und Said ebn Arqam beginnt.

Mehr darüber ist in „Khataa be Ghadir dar aayneh e asnaad“ zu erfahren.
In der sunnitischen Literatur ist in speziellen, aber auch anderen Schriften über das Ghadir-Geschehen zu lesen. Ein diesbezügliches Verzeichnis ist in „Al Ghadir“, B. 1 zu finden. Ebenfalls in Band 1, auf den Seiten 14 bis 151des Werkes „Al Ghadir“, sind in einem alphabetisch geordneten Register die  Überlieferer des Ghadir-Hadies und von Seite 152 – 158 die Autoren zu erfahren.
Und wenngleich auch die Sunniten den ausführlichen Text der Ghadir-Rede nicht überlieferten, so haben sie doch einzelne Passagen daraus in ihren Schriften zitiert.
In dem Werk „Nur ol Amir“ wurde die Rede in hundert Abschnitte unterteilt, wobei der Text eines jeden Abschnitts sunnitischen Quellen entnommen wurde.

Punkt 12:
In seiner „Ghadir“-Rede macht Prophet Mohammad (saa) auf zwei ganz spezielle Wichtigkeiten aufmerksam, die abgesehen von allem anderen Wichtigen, das er nannte, von besonderer Relevanz sind. Zum einen ist es die Aufforderung:
„فليبلغ الحاضر الغايب و الوالد الولد الي يوم القيامه“
„Über diese meine Rede  haben die Anwesenden die Nicht-Anwesenden und die Eltern ihre Kinder (und diese wieder ihre Kinder und Kindeskinder und so weiter) bis zum Tage der Auferstehung in Kenntnis zu setzen.“
Und zum anderen die Worte:
„الا و ان راس الامر بالمعروف ان تنتهوا الي قولي و تبلغوه من لم يحضر و تامروه بقبوله عني و تنهوه عن مخالفته فانه امر من الله عزوجل و مني“
„Wisset, dass das Höchste des Gebotes, zum Guten aufzurufen, darin beruht, dass ihr meine Worte (bezüglich des Imamats) erfasst, sie den Nicht-Anwesenden weitergebt und ihnen ratet, meine Anweisungen zu akzeptieren und sich ihnen nicht zu widersetzen. Wahrlich, meine Rede ist das, was Gott anordnete und wozu ich euch aufrufe“

Angesichts dieser nachdrücklichen und weltweit gemeinten Aufforderung, den Inhalt der Ghadir-Rede zu verkünden und zu verbreiten, sind alle wirklichen Muslime und Gläubigen aufgerufen, sich auf dem Wege der Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung über die Worte des Propheten Mohammad (saa) einzusetzen.
Folgendes schlagen wir hierzu in aller Bescheidenheit vor:
1- Die Jugend dazu anzuregen, den Inhalt der „Ghadir“-Rede zu erlernen und sie dafür zu belohnen. Mit guten Geschenken, beispielsweise einer Reise nach Karbela, zum Besuch des Sanktuariums Imam Hussains (a),
2- bei religiösen Versammlungen und im Kreise Gleichgesinnter die Ghadir-Rede insgesamt oder ausschnittsweise vorzutragen, falls erforderlich mit der Übersetzung,
3- bei Vermählungen die Ghadir-Rede ausschnittsweise zu rezitieren, um die heranwachsende junge Generation über ihre Botschaft zu  informieren,
4- als Morgengabe den Text der Ghadir-Rede mit dem Koran zu überreichen; als zustimmendes „ja“ zu des Propheten (saa) Hadies „Theqlain“,
5- Zuverlässige Bücher und Schriften über das Ghadir-Geschehen und insbesondere über die Ghadir-Rede zu publizieren,
6- Zitate aus der Khotbeh-Rede als schmückende Kalligraphien, als Wandschmuck oder auf kunstvollen Gegenständen festgehalten, zu verbreiten,
7- die Ghadir-Rede in Schulen, Universitäten und  theologisch-wissenschaftlichen Bildungszentren zu unterrichten
8- und sie als akademisches Studienobjekt und als Thema von Hochschul-Dissertationen (in entsprechenden Studienfächern) vorzuschlagen.
9- Sinnvoll sind auch sachverständige Vorträge über den ideologischen Aspekt des Ghadir-Geschehens und der Ghadir-Rede,
10- ebenfalls, die Ghadir-Rede insgesamt oder ausschnittsweise in die verschiedenen Sprachen zu übersetzen und zu publizieren, unter anderem mittels Internet,
11- Bücher zur Ghadir-Rede zu verfassen und sie zu den verschiedenen Anlässen zu verschenken, beispielsweise bei Vermählungen, zu Geburtsfeiern oder Gastmahlen nach erfolgtem Hadsch etc.,
12- auf sie aufmerksam zu machen und den verschiedenen Institutionen, Handels- und Produktions- Unternehmen, Ämtern usw. zur Weitergabe an die Mitarbeiter und Kunden zu übergeben, beispielsweise bei festlichen Angelegenheiten,
13- Kinderbücher zu schreiben, in denen über das Ghadir-Geschehen und die Ghadir-Rede kindgerecht erzählt wird und
14- Filme, Kurzfilme, Animationen und ähnliches zu produzieren, in denen auf das Ghadir-Geschehen und die Ghadir-Rede, wenn auch nur auszugsweise, eingegangen wird.
15- Wirkungsvoll kann zudem sein, im Zusammenhang mit den verschiedensten Anlässen, beispielsweise Imamat und Welaayat der Imame (a) betreffend, kurze, prägnante Sätze der Ghadir-Rede mittels „message“ (E-Mail, Handy) zu versenden.
16- Die Ghadir-Rede als Studienobjekt zu wählen und zwar im Zusammenhang mit den Themen „Tauhid“ , Prophetentum, Imamat und „Mahdawiat“ .
17- Öffentliche Jugendveranstaltungen, die das Ghadir-Geschehen und die Ghadir-Rede zum Thema haben, sind ebenfalls empfehlenswert
18- und auch, die Leute zu motivieren, die gesamte Ghadir-Rede als „Nasr e khatm“ zu lesen.
19- Man kann die Ghadir-Rede auf CD`s, Tonbänder usw. aufnehmen und publizieren
20- oder sie in Form von Liedern, Gedichten und kleinen literarischen  Kunstwerken herausbringen.
21- Gut ist, Kindern kurze Sätze der Ghadir-Rede beizubringen und sie zu motivieren, sie auswendig zu lernen und vorzutragen.
22- Schön ist auch, die Ghadir-Rede insgesamt oder auszugsweise in Grafiken, Kalligraphien und Malereien festzuhalten, sie in Stein zu meißeln,  oder als Metallgravur, Einlegearbeit, Holzeschnitzerei, Stickerei oder in sonstiger kunstgerwerblicher Form  in Erinnerung zu halten.
23- Zudem kann das das Ghadir-Geschehen (einschließlich der Khotbeh e Ghadir natürlich) als Bühnenstück sehr erfolgreich sein und beeindrucken.

Von Generation zu Generation
wird von ihnen berichtet,
von Ali und dem Hadiesse „Ghadir“,
die Zeiten hindurch, immerzu,
und auch ich es hingebungsvoll tu

Sseyed Hussain Hussaini, 29. Moharram 1428


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Im Namen Gottes,
des Großherzigen, Huldreichen





(1)

1. Preis und Dank gebühren Gott, der Erhaben in Seinem Ein- und Einzigsein und in Seiner Alleinigkeit dennoch Seinen Geschöpfen nahe ist. Voller Majestät ist Seine Herrschaft und prächtig die Stützen Seiner Schöpfung. Alles ist in Seiner Hand, ohne dass Er eine Bewegung machen oder von Ort zu Ort müßte, und alles ist beherrscht von  Seiner Allmacht und Seinem Willen.
Sein sind Lob und Preis – immer, bis in alle Ewigkeit hinein. Grenzenlos sind Seine Herrlichkeit und Erhabenheit. In Seiner Hand sind Anfang und Ende, und zu Ihm kehrt alles zurück.
2. Er ist der Schöpfer der Himmel; der, der die Erden ausbreitete und ihrer aller Regent. Rein und  frei der Eigenheiten der Kreatur ist Er und in Seiner Reinheit und Heiligkeit aller Heiligung erhaben.  Er ist der Herr der Engel und des „Ruh“ ; Er, der den Geschöpfen reichlich schenkt und großzügig  gegenüber allen ist. Er, der alle Blicke sieht, dieweil kein Auge Ihn erblickt.
Großherzig, duldsam und voller Langmut ist Er. Über allem liegt Seine Güte, und alle haben teil an Seinen Segensgaben. Zu strafen diejenigen, denen es gebührt, eilt er sich nicht.
3. Er weiß über Insgeheimes und das, was in den Herzen ist. Verhülltes und Geheimes ist Ihm offenkundig,  und über Verborgenes hat er Klarheit. Alles ist in Seiner Hand und von Ihm beherrscht. Von Ihm ist die Kraft der Geschöpfe, und Sein ist die Macht über alles, das ist. Er ist es, der ein jedes, das existent wurde, aus der Dunkelheit des Nicht-Seins hervorbrachte und ihm Sein schenkte.
Ewig, immerdar lebendig und in Gerechtigkeit waltend und schaltend, das ist Er. Keine Gottheit ist außer Ihm, dem Ruhmreichen, Allwissenden.
4. Die Blicke erreichen Ihn nicht, Er aber sieht sie alle. Er ist es, der das Verborgene kennt und über alle Dinge weiß. Niemandes Sehkraft vermag, Ihn zu erkennen und Sein Wesen, ob im Verborgenen oder Offenbaren, zu erfassen, es sei denn, Er, der Glorreiche, ließe es zu und gäbe sich zu erkennen.
5. Ich bezeuge, dass Er „Allaah“ ist; Er, dessen Heiligkeit über allen Zeiten liegt und dessen Licht die Ewigkeit erhellt. Ohne Rücksprache mit irgendwem führt Er Seine Beschlüsse durch. Niemand ist an Seinen Vorsehungen, Beschlüssen und Entscheidungen beteiligt. Er allein gibt dem Sein Ordnung und Regie.
6. Ohne Vorbild brachte Er die Schöpfung hervor und schenkte den Gechöpfen Sein; mühe- und problemlos, ohne Helfer und Unterstützung. Durch Ihn wurde die Welt, durch Seine Schöpfung trat sie in Erscheinung.
Also ist Er Allaah, außer dem es nichts Anzubetendes gibt. Er, dessen Werk von Bestand ist und voller Schönheit das Gefüge Seiner Schöpfung. Er, der Gerechte,  der Unrecht nicht gestattet. Er, der Wohlwollendste, zu dem alles zurückkehrt.
7. Ich bezeuge, dass Er Gott – Allaah – ist, vor dem sich alles, das ist, verneigt, sich Seiner Majestät unterordnet, Seiner Allmacht sich ergibt und sich in Demut vor Seiner Herrlichkeit niederwirft.
8. Er, der Herrscher alles Seienden, Regent des Kosmos, der Sonne und Mond in die Pflicht nimmt und ihnen gebietet, koordiniert und nach exakt bestimmtem Plan in ihren Bahnen zu kreisen. Mit dem Schleier der Nacht verhüllt Er den Tag, der ihr eilends folgt (Sure 7, 54) und mit dem Schleier des Tages die Nacht. Er zwingt die Tyrannen in die Knie und vernichtet die renitenten Satane.
9. Niemand ist, der sich Ihm widersetzen könnte, und nichts und niemand ist Ihm gleich . Er ist der Eine, Einzige Gott, der nichts und niemanden bedarf.
Er gebiert niemanden und ward nicht geboren, keine Gottheit ist neben Ihm. (Sure 112) Er ist der Eine, Einzige Gott, der Erhabene Herr. Sein Wille geschieht - Er will, und es ist. Er hat Wissen über alles und waltet entsprechend. Er läßt sterben und erweckt zu Leben, macht bedürftig und bedürfnislos, läßt lachen und weinen und nah und fern sein (?), gibt und verwehrt. Sein ist die Herrschaft, und Sein sind Lob und Dank. Alles Wohl liegt in Seiner Hand, und Er ist aller Dinge mächtig.
10. Er läßt den Tag in die Nacht und die Nacht in den Tag übergehen. Kein Gott ist außer Ihm, dem Allerhabenen, Vergebenden, der den zu Ihm Rufenden antwortet, großzügig schenkt und über jeden Atemzug weiß. Er, der Herr von Dschinn und Mensch – nichts ist Ihm schwer.
Das Flehen der Flehenden ist Ihm nicht lästig, und das Drängen der Drängenden ermüdet Ihn nicht.
Er, der Beschützer der Gutes-Tuenden, Beistand der Rechtgeleiteten, „Wali“  der Gläubigen und Herr aller Kreatur – Ihm gebühren Lob und Dank all Seiner Gechöpfe, immerdar.
11. Ihn lobe und preise ich mit meinem ganzen Sein, und Ihm gilt mein tiefer Dank, immer und ewiglich, in Freud und Leid, in Zeiten der Not und des Wohlergehens. An Ihn glaube ich, an Seine Engel, Himmlischen Schriften und Propheten. Sein Wort befolge ich und strebe danach, das zu tun, was Ihm wohlgefällt. Seinen Weisungen und Geboten füge ich mich in aller Ergebenheit, da ich Ihm gern gehorsam bin und andererseits Seinen Unmut fürchte. Denn Er ist Gott, vor dessen „göttlicher List“ niemand in Sicherheit ist und dessen Unrecht niemand zu fürchten braucht (da Er kein Unrecht tut!).



2

12. Und nun bezeuge ich, dass ich Sein Ihm dienendes Geschöpf bin und bekunde Seine allumfassende Herrschaft. Was Er mir offenbarte und aufgetragen hat, erfülle ich. In Sorge, dass andernfalls Sein Unmut über mich kommen könnte, den niemand von mir abwenden kann, auch wenn er noch so geschickt zu Werke ginge und mir ein aufrichtiger Freund wäre. Er, der Eine, Einzige Gott, mahnte mich, dass ich meine Mission nicht erfüllt hätte, wenn ich das, was Er mir in bezug auf Ali  hinabsandte, den Menschen nicht bekanntgeben würde. Er, der Segensreiche, Erhabene, garantierte mir Seinen Schutz gegen das Übel der Leute, und selbstverständlich genügt Er (zu meinem Schutz). Gott ist überaus großherzig. Er offenbarte mir:
„Im Namen Gottes, des überaus Großherzigen, Huldreichen,
O Unser Gesandter, verkünde den Leuten, was Wir dir hinabsandten ,
andernfalls hast du deine göttliche Mission nicht erfüllt.
Gott wird dich gegen das Übel der Leute bewahren.“

13. Leute! Getreulich habe ich euch das verkündet, was Gott mir hinabsandte, und nun sage ich euch, was der Grund für die Hinabsendung dieser Aayeh (Koranvers) ist. Wahrlich, Gabriel kam dreimal hinab zu mir, von „Ssalaam“,  meinem Herrn, der allein „Ssalaam“ ist. („Ssalaam“ ist einer der Namen Gottes und bedeutet Friede). Er kam mit der Anordnung, hier, an diesem Ort, Halt zu machen, um allen, ob schwarz oder weiß, mitzuteilen, dass Ali, Sohn des Abi Taaleb, mein Bruder, Treuhänder und Stellvertreter, nach mir der Imam meiner Gemeinde ist. Er ist für mich das, was Aaron für Moses war, nur dass nach mir kein Prophet mehr kommen wird. Nach Gott und Seinem Gesandten ist er euer „Wali“ (d.h. der, der euch führt, betreut und regiert). Gott sandte mir hierzu eine Aayeh hinab:
„Wali sind euch nur Gott,
Sein Gesandter und jene Gläubigen,
die das Gebet verrichten und während der Roku`(Verneigung) spenden.“

Aber nur Ali ebn Abi Taaleb war es, der das Gebet verrichtete und dabei, während der Roku`, spendete und dessen Aufmerksamkeit immer, in jeder Situation, auf Gott gerichtet ist.
14. Ich habe Gabriel gebeten, Gott zu bitten, mich von dieser Aufgabe, euch diese Botschaft mitzuteilen, zu befreien, denn ich habe Kenntnis von den wenigen, die wirklich gottesfürchtig sind und von den vielen Heuchlern, von den Machenschaften der Nörgler und denen, die den Islam verhöhnen und über die Gott in Seinem Buch spricht:
„... mit ihren Zungen reden sie anderes als das,
was in ihren Herzen ist
und meinen, dass dies belanglos und unwesentlich sei,
dieweil es aber vor Gott vielsagend ist.“

15. Und auch deswegen (bat ich Gott um Befreiung von dieser Aufgabe), weil ich von den Heuchlern etliche Male verunglimpft wurde, sie mich sogar als „Ohr“ (als Einfältig-Folgsamen) bezeichneten, nur darum, weil Ali an meiner Seite ist, mir folgt, mich anerkennt und ich ihm ganz besonders zugetan bin und Gott hierzu diese Aayeh hinabsandte:
„Unter ihnen gibt es jene,  die den Propheten verunglimpfen
und ihn als „ Ohr“ bezeichnen.
Sprich: Ein „Ohr“ zum Guten ist er euch.
Er glaubt an Gott und bestätigt die Schar der an Gott Glaubenden.
Für die Gläubigen unter euch ist er ein Segen, doch denen, die ihn kränken, wird schmerzliche Strafe.“

Wenn ich wollte, könnte ich sie namentlich nennen und sie zu erkennen geben, doch bei Gott, ich will nachsichtig davon absehen und zu ihrem Tun schweigen.
16. Würde ich aber das, was Gott mir in bezug auf Ali auftrug, nicht bekanntgeben, wäre Gott mit mir nicht zufrieden. (Daraufhin rezitierte er diese Aayeh):
„O Prophet,
das, was dir von Gott hinabgesandt ward,
verkünde, andernfalls hast du deine Mission nicht erfüllt.
Er wird dich gegen das Übel der Leute bewahren.“



3

17. Leute!  Wisset, dass in dieser Aayeh die Rede von ihm ist. Erkennet ihre Bedeutung und begreift, dass Gott ihn zu eurem Wali und Imam bestimmt und euch verpflichtet hat, ihm zu folgen. Dies gilt für alle; für die, die von Mekka nach Medina auswanderten und die, welche diese bei sich aufnahmen, für die, die ihnen im Guten folgen, für Beduinen und Städter, für Araber und Nichtaraber, Freie und Unfreie, für jung und alt, schwarz und weiß, für alle, die an den Einen, Einzigen Gott glauben.
Das, was er sagt und anordnet, ist zu tun. Wer sich ihm widersetzt, ist verdammt. Doch dem, der sich zu ihm bekennt und ihn befolgt, wird die göttliche Gnade zuteil, denn Gottes Güte und Vergebung ist mit denen, die auf ihn hören und ihm folgen.
18. Leute, dies ist das letzte Mal, dass ich im Rahmen einer öffentlichen Versammlung zu euch spreche. Achtet darum auf das, was ich sage und gehorcht  dem Willen Gottes, eures Herrn. Denn Er, der Erhabene und Allmächtige, ist euer Wali und der Einzig-Anzubetende. Nach ihm ist Sein Gesandter, der nun zu euch spricht, euer Wali, und nach mir ist gemäß göttlicher Anordnung  Ali euer Wali und Imam. Nach ihm aber obliegt das Imamat meinen Nachkommen aus seiner Nachkommenschaft – bis zum Tage der Auferstehung, da ihr vor Gott und Seinen Gesandten treten werdet.
19. Erlaubt ist das, was Gott, Sein Gesandter und die Imame erlauben, und nicht erlaubt ist das, was sie nicht erlauben.  Gott hat mich das Erlaubte und Unerlaubte wissen lassen, und ich habe das, was Er mich durch Sein Buch lehrte, einschließlich des Erlaubten und Nicht-Erlaubten, an Ali weitergegeben.
20. Leute, gebt acht und wisset, dass er euch überragt. Kein Wissen ist als das, was Gott mir offenbarte und ich vollständig in Ali, dem Imam der Gottesfürchtigen, verankerte. Kein Wissen ist, das ich nicht Ali gelehrt hätte. Er ist „Imam e mobiin“ (aufklärender Imam), über den Gott in der Sure Yaa-Ssin sagt:
„Wissen über alle Dinge haben wir in „Imam e mobiin“ vermerkt.“
(Sure 36, 12)

21. Leute, passt auf und wendet euch nicht von ihm ab! Entzieht euch nicht seinem „Imamat“  und flieht nicht sein „Welaayat“ , denn er ruft euch zum Richtigen und Wahren auf, an dem er sich auch selber orientiert. Er reißt das
Falsche nieder, hält euch davon fern, und niemals können die Schmähungen der Schmähenden ihn von diesem Weg abbringen.
22. Er war der erste (Mann), der an Gott und Seinen Gesandten glaubte. Hinsichtlich seines Glaubens an Gott und an mich übertrifft ihn niemand. Er war es, der sein Leben einsetzte, um den Gesandten Gottes zu retten. Er war an seiner Seite und der, der mit dem Gesandten Gottes zu Gott betete, als niemand von den Männern es tat.
23. Ali ist der erste, der mit mir das Gebet verrichtet und Gott anbetet. Göttlicher Weisung gemäß trug ich ihm auf  auf meinem Lager zu schlafen, was er tat, um sein Leben für mich hinzugeben.
24. Leute, seid euch seiner ihm von Gott gegebenen Hervorragenheit bewusst, und akzeptiert seine Führung, denn Gott beauftragte ihn damit.
25. Leute, bedenkt, dass Gott ihn zum Imam bestimmt hat und Gott die Reue seiner Widersacher nicht annehmen und ihnen nicht vergeben wird. Konsequent geht Gott gegen die vor, die Alis Imamat schmähen, und zweifellos wird Er sie mit immerwährender Pein strafen. Hütet euch also davor, euch ihm zu widersetzen, da ihr andernfalls dem Feuer anheimfallt; einem Feuer, dessen Nahrung  jene (Frevler) sind und (glühende) Steine und das für die, welche die Wahrheit leugnen und sich ihr wideretzen, bereitet ist.
26. Leute, hört her! Bei Gott, die vorausgegangenen Propheten haben mein Kommen angekündigt, und ich bin der letzte der göttlichen Propheten und Beweis für alle Geschöpfe der Himmel und Erden. Wer an meine Aufrichtigkeit und Rechtmäßigkeit nicht glaubt, ist gleich dem Gottleugner der früheren heidnischen Zeit. Zweifel an diesen meinen Worten ist wie Zweifel an meiner gesamten göttlichen Mission und allem, was mir hinabgesandt ward. Das Imamat auch nur eines der Imame  zu leugnen ist gleich dem Verleugnen aller Imame. Wer unserem Imamat keinen Glauben schenkt, fällt dem Höllenfeuer anheim.
27. Hört Leute! In Seiner Güte und Huld hat der Erhabene und Allmächtige Gott mich ausgezeichnet; und vergesst niemals, dass es außer Ihm keine Gottheit gibt und Ihm all mein Loben und Preisen, wann und wo auch immer, galt und gilt.
28. Leute, hört und seid euch der Hervorragenheit Alis bewusst, denn nach mir ist er der hervorragendste aller Männer und Frauen - solange die Schöpfung besteht und ihr Sein erhält. Der göttlichen Huld fern und verdammt sei der, der diese meine Worte verwirft und sich widersetzt.
Wisset, dass Gabriel mir dreimal von Gott diese Kunde überbrachte: Dem, der sich gegen Ali erhebt und sich seinem Welaayat nicht fügt, sei Mein Fluch und Zorn.
Jeder achte daher darauf, was er für sein Morgen  vorausschickt. Seid also gottesfürchtig, und hütet euch davor, gegen Ali zu agieren. Möget ihr, nachdem ihr festen Schrittes wart, nicht ins Straucheln geraten. Wahrlich, Gott weiß, was ihr tut.
29. Hört, Leute! Er ist Gott ganz nahe, in Seiner nächsten Nähe, worauf ja auch in dem Heiligen Buch  aufmerksam gemacht wird, ebenso wie auf das Klagen jener, die gegen ihn agieren.
„... Möge niemand am Auferstehungstag reuevoll klagen: „Warum nur habe ich ihn, der doch in nächster Nähe Gottes ist, abgewiesen.“
30. Leute! Befasst euch mit dem Koran. Versucht, den Sinn seiner Aayaat  zu erkennen. Haltet euch an die offenkundigen Aayaat und beschäftigt euch nicht mit denen, die mehrere Deutungen zulassen. Denn bei Gott, ihren tiefen Kern und Sinn erfasst niemand als nur der, dessen Hand und Arm ich jetzt hochhalte und verkünde: Jeder, dem ich Wali bin, sei Ali Wali. Er, Ali, Sohn des Abi Taaleb, ist mein Bruder und Treuhänder. Sein Welaayat ist von Gott angeordnet, und diese Anordnung ward mir hinabgesandt.
31. Leute! Ali und die Reinen meiner Söhne aus seiner Nachkommenschaft sind der kleinere und der Koran der größere der beiden gewichtigen Schätze, die ich euch hinterlasse. Beide bekunden, dass sie einander begleiten und miteinander übereinstimmen. Bis sie bei mir, beim „Houds Kauthar“ eintreffen, werden sie sich niemals voneinander trennen. Denkt daran, dass sie den Geschöpfen die Treuhänder Gottes sind und die, welche Gott mit der Regie auf Erden betraute.
32. Hört! Ich habe meine Mission erfüllt, und ihr habt das gehört, was euch zu sagen mir befohlen war. Wisset, dass dies Gottes Kunde war, die ich euch mitteilte.
33. Und wisset auch, dass niemand als nur er, mein Bruder, als „Amir al Mo`menin“ bezeichnet werden darf. Passt auf und denkt daran, dass es nach mir niemandem zusteht, die Gläubigen zu regieren als nur ihm.



4

34. (Anschließend fragte Prophet Mohammad (saa))
„Leute, wer von euch ist vortrefflicher als ihr?“
Sie antworteten: „Gott und Sein Gesandter.“
Er darauf: „Dem, dem ich Wali bin, sei nach meinem Dahinscheiden Ali Wali. O Gott, sei dem, der Alis Welaayat akzeptiert, ein Freund und dem, der Ali ein Feind ist, ein Feind! Steh dem bei, der Alis beisteht, und wende dich von dem ab, der sich von Ali abwendet!
35. Leute, hört her: Dies ist Ali, mein Bruder und Treuhänder, der Hüter meines Wissens und meiner Gemeinde und denen, die an mich glauben, mein Nachfolger. Auch hinsichtlich der Interpretation des Buches Gottes vertritt er mich. Er ruft die Menschen zu Gott auf, handelt gemäß dem, was Gott wohl gefällt und bekämpft Seine Widersacher. Er ist der Betreuer derer, die Gott gehorsam sind und bewahrt davor, Gott ungehorsam zu sein.
36. Wahrlich, er ist der Nachfolger des Gesandten Gottes, der „Amir“  der Gläubigen, der von Gott bestimmte rechtleitende Führer und der, welcher gemäß göttlicher Weisung Vertragsbrüchige und die, welche sich von der Wahrheit und der Religion Gottes abwenden, bekämpft.
37. Gott spricht: „Mein Wort ist unabänderlich!“ O Gott, gemäß Deiner Weisung bitte ich Dich nun: Liebe die, die ihn lieben, und sei gegen jene, die gegen ihn sind. Steh denjenigen bei, die ihn unterstützen, hilf seinen Helfern, doch die, die ihm Unterstützung verweigern, überlasse sich selbst. Verwehre Deine Liebe denen, die Ali verleugnen, und lass Deinen Zorn über sie kommen.
38. O Angebeteter, als Du sein Welaayat bekannt gabst, sagtest Du:
„Heute habe Ich eure Religion vollendet,
Meinen Segen voll zu euch hinabgesandt
und den Islam zu eurer Religion bestimmt.“  

Und auch sagtest Du:
„Vor Gott ist der Islam die einzige Religion“

und:
„Dem, der eine andere Religion als den Islam wählt,
wird sie nichts frommen, er wird im Jenseits zu den Verlierern gehören.“

39. O Gott, Du bist mein Zeuge, dass ich Deine Botschaft verkündet habe.


5

40. Leute! Der Allem Erhabene, Allmächtige Gott hat die Religion mit dem Imamat Alis vollendet. Wisset also: Die Werke derjenigen, die sich ihm und seinen Nachfolgern, die meine Nachkommen aus seinem Geschlechte  sind widersetzen, werden ihnen in dieser und jener Welt nichts frommen. Sie fallen dem ewigen Feuer der Verdammnis anheim, „ohne dass ihre Pein gemildert oder sie eine Gelegenheit zu ihrer Rettung finden werden.“ (Sure 2, 161)
41. Hört, Leute! Ali ist der Hilfreichste, Fähigste, Würdigste, Geschätzteste und mir Nahestehendste von euch allen. Dem Erhabenen und Allmächtigen Gott und mir gereicht er zur Freude. Jn jeder Aayeh , in der Wohlgefallen bekundet wird, geht es um Ali , und wann immer Gott Sein Wort an die Glaubenden richtet, ist an erster Stelle er angesprochen. Keine lobende Aayeh ist, der kein Hinweis auf Ali wäre. Mit der Paradies-Verheißung in der Sure „Hal ataa ala l enssaan...“  ist niemand anders gemeint als er. Er wird mit dieser Aayeh gewürdigt, keiner sonst.
42. Leute, hört: Ali ist es, der der Religion Gottes zur Seite steht und Seinen Gesandten verteidigt. Er ist getragen von lauterer Ehrfurcht vor Gott, rein und rechtgeleitet „durch Gottes Hand“. Euer Prophet ist der beste Prophet, sein Nachfolger der beste Nachfolger und seine Nachkommen die besten Treuhänder. Leute, die Kinder (und Kindeskinder) der Propheten sind aus deren Nachkommenschaft,  meine Kinder (und Kindeskinder) sind aus der Nachkommenschaft  Alis.
43. Leute! Passt auf! Satan in seinem Neid war der Anlass dafür, dass Adam aus dem Paradies vertrieben wurde. Möge verhütet sein, dass ihr Neid gegenüber Ali empfindet, wodurch eure guten Werke (vor Gott) hinfällig würden und ihr ins Straucheln gerietet. Wegen eines Fehlers wurde Adam zur Erde hinabgeschickt, obwohl er doch das von Gott auserkorene Geschöpf war. Wie aber wird es dann euch ergehen, die ihr nichts anderes seid als ihr selber und die Feinde Gottes unter euch sind?!
44. Wisset: Nur Üble agieren gegen Ali, nur von den Gottesfürchtigen und Erretteten wird sein Welaayat akzeptiert, und nur diejenigen, die lauteren Herzens an Gott glauben, schließen sich ihm an. Bei Gott, die Sure „Wa` l `assr“ wurde im Hinblick auf ihn hinabgesandt: „Im Namen Gottes, des überaus Großherzigen, Huldreichen, bei der (flüchtigen) Zeit, der Mensch nimmt Schaden“ , es sei denn Ali, dessen Glaube lauter und unbeirrbar ist und der sich durch gute Werke und Langmut auszeichnet.
45.  Hört Leute! Gott ist mein Zeuge, dass ich euch Seine Botschaft getreulich verkündet habe.  „Die Mission des Gesandten beruht darin,
die Botschaften gewissenhaft, klar und verständlich zu überbringen.“
46. Leute! „Habt Ehrfurcht vor Gott, so wie es Ihm gebührt, und scheidet nur als Gott-Ergebene aus dieser Welt.“


6

47.  Hört her, Leute! „Glaubt an Gott, Seinen Gesandten und das diesen begleitende Licht“ ,  glaubt, „bevor Wir die Gesichter entstellen und auf den Rücken drehen oder ihr wie die „Gefährten des Sabbat“  vertrieben werdet.“ Bei Gott, mit dieser Aayeh weist Gott auf jene meiner Gefährten hin, deren Namen und Herkunft ich kenne, doch bin ich beauftragt, über ihr Verhalten zu schweigen. So handle denn jeder gemäß dem, was er in seinem Herzen – an Freundschaft oder Feindschaft – für Ali empfindet ( und wisse, dass sein Tun und Lassen danach bewertet wird).
48. Leute! Licht von dem Erhabenen Gott ward mir ins Herz gesenkt. Danach wird es in Ali ebn Abi Taaleb sein und anschließend in seinen Nachfolgern aus seinem Geschlecht, bis zu Imam Mahdi, dem „Mahdi e Qaa`em“, der dafür sorgen wird, dass Gottes Recht und dem unsrigen (auf Imamat und Welaayat) entsprochen wird. Denn der Erhabene, Allmächtige Gott hat uns dazu bestimmt, den Nachlässigen, Widersetzlichen, Gegnern, Verrätern, Frevlern, Tyrannen und Okkupanten – wann und wo auch immer in der Welt – Beweis und unanfechtbare, ultimative Orientierung zu sein.
49. Leute, ich ermahne euch: Wahrlich, ich bin Gesandter Gottes, und auch vor mir schon kamen Propheten und gingen dahin. Werdet ihr, wenn ich sterbe oder getötet werde,  zurückfallen in eure frühere Torheit? Wer dies tut, wisse, dass er Gott damit gewisslich keinen Schaden zufügt. Gott aber wird die, welche dankbar und langmütig sind, belohnen.
50. Wisset, dass Ali und meine Nachkommen aus seiner Nachkommenschaft wirklich langmütig und Gott dankbar sind.
51. Leute, denkt nicht, „dass ihr damit, dass ihr den Islam angenommen habt, mir oder aber Gott eine Gnade erwiesen hättet.“  „So zu denken, würde eure guten Werke verwirken, Gott erzürnen und euch „den Flammen des Feuers und glühender Kupferschmelze“ preisgeben.“  „Wahrlich, Gott hat euch „genau im Blick“.
52. Hört, Leute! Sehr bald schon werden nach mir „Imame“ kommen, die euch ins Feuer locken und am Tage der Auferstehung ohne Beistand sein werden.“
53. Wisset, dass sie Gott und mir widerwärtig sind.
54. Leute, seid auf der Hut, denn sie wie auch ihre Gefährten und Befolger werden „den tiefsten Gründen des Feuerschlundes“ anheimfallen. Welch elendiger Ort für die Hoffärtigen.
55. Wisset: Sie sind die „Ssahifeh-Verbündeten“. Achte also jeder auf sein „Ssahifeh“!
56. Hört, Leute! Meine Nachfolge lege ich nun als Imamat und Treuhandschaft für das, was ich hinterlasse  in die Hand (der Reinen) aus meiner Nachkommenschaft. Bis zum Tage der Auferstehung sind sie damit betraut. Dieser meiner Aufgabe komme ich hiermit nach, als Zeugnis und Orientierung für Anwesende und Nicht-Anwesende, für Geborene und noch nicht Geborene. Was ich sagte, haben die Anwesenden den Nicht-Anwesenden und die Eltern ihren Kindern mitzuteilen - die Zeiten hindurch, bis zum Tage der Auferstehung.
57. Schon sehr bald nach mir wird eine Gruppe das Imamat an sich reißen und in eine Monarchie umwandeln. Möge Gottes Zorn über diese Tyrannen und Okkupanten kommen! „Allerdings schnell wird man sich dann mit euch Dschinn und Menschen befassen...“ , mit quälender Pein. „Feuerflammen und glühende Kupferschmelze ergießen sich über euch, und niemand wird euch helfen.“
58. Leute, „der Erhabene und Allmächtige Gott wird euch nicht lassen, es sei denn, Er hätte Unlauteres von Lauterem abgesondert, und Er wird euch das Verborgene nicht wissen lassen.“
59. Und wisset, Leute: Kein Land wird bleiben, das Gott wegen des Leugnens seiner Bewohner nicht vor dem Tage der Auferstehung zugrunde gehen lassen wird, um es dann „Imam Mahdi“ und Seiner Führung und Regie zu übergeben. Ganz sicher wird Gott Seine Verheißung wahrmachen.
60. Leute! Viele von denen, die vor euch waren, gingen in die Irre, und Gott löschte sie aus. Und auch die nachfolgenden Generationen wird Er (so sie in die Irre gehen) auslöschen. Der Erhabene Gott sprach: „Haben Wir etwa die Vorausgegangenen nicht ausgelöscht? Und die, die ihnen folgten, nicht ebenso? Wahrlich, so verfahren Wir mit den Frevlern. Wehe den Nicht-Gläubigen am Tage der Auferstehung!...“
61. Leute! Wahrlich, Gott hat mir geboten, was zu tun ist und untersagt, was zu lassen ist. Und ich habe das Gebotene und Untersagte an Ali weitergegeben. Das heißt, Kenntnis über das Gebotene und Verbotene hat Ali. Hört also auf das, was er anordnet und tut es, damit es euch wohl ergehe und ihr rechtgeleitet sein möget. Das aber, was er untersagt und vor dem er warnt, meidet, damit ihr den richtigen Weg findet und auf das Ziel, das er euch zeigt, unbeirrbar zustrebt und nicht die Richtung verliert.



7

62.  Leute, hört her! Ich bin der direkte Weg zu Gott, den zu befolgen Er geboten hat. Danach ist es Ali, und nach ihm sind meine (reinen) Nachkommen aus seiner Nachkommenschaft die rechtleitenden Imame, die den richtigen Weg weisen und in Recht und Gerechtigkeit walten und schalten.
(Anschließend rezitierte er:)

„Im Namen Gottes, des Großherzigen, Huldreichen!
Aller Preis gebührt Gott, dem Herrn der Welten,
Ihm, in dessen Großherzigkeit alle Kreatur eingeschlossen ist
und dessen besondere Huld einigen besonderen Seiner Geschöpfe gilt,
Ihm, dem Gebieter des Jüngsten Gerichtes.
O Herr, Dich allein beten wir an, und nur Dich bitten wir um Hilfe.
Führe uns auf den geraden  Weg,
den Weg derer, denen Du Deine Huld schenktest
nicht den derer, die Dein Missfallen auf sich zogen und in die Irre gingen.“


(Der Prophet fuhr fort:)
„Diese Sure wurde im Hinblick auf mich, einschließlich der Imame hinabgesandt, auf die ganz speziell hingewiesen wird. Sie sind die wahren Freunde Gottes, die sich weder zu ängstigen noch bekümmert zu sein brauchen.“
Leute, „Die wahren Freunde Gottes sind es, die wirklich erfolgreich sind!“
63. „Ihre Feinde aber sind Abgeirrte und Lakaien Satans, die Unwahrheiten und Sinnlosigkeiten zutragen, um zu verführen und auf Abwege zu bringen.“
64. Denkt daran, dass Gott die Freunde der Imame in Seinem Buch wie folgt beschreibt: „(Unser Gesandter), du wirst keine an Gott und den Auferstehungstag Glaubenden finden, die den Feinden Gottes und Seines Gesandten in Freundschaft zugetan sind, auch wenn diese ihre Väter, Kinder, Brüder und Verwandten wären. Gott hat den Glauben in ihre Herzen eingraviert, sie mit Seinem Geist gestärkt und wird ihnen in den Gärten des Paradieses, in denen zu Füßen der Bäume Bäche fließen, ewige Heimstatt geben. Gottes Wohlgefallen ist mit ihnen, und sie sind voller Freude über Ihn. Sie sind Liebende Gottes. Die Gott-Liebenden aber sind gerettet.“
65. Wisset, dass die Freunde der Imame Gläubige sind, über die der Erhabene Gott sagt: „Sie sind Glaubende und beflecken ihren Glauben nicht mit Unwahrem und Unrechtem. Rechtgeleitet und in Sicherheit sind sie...“
66. Hört: „Die Freunde der Imame haben zu Glaubensgewissheit gefunden und lassen sich darin nicht beirren.“
67. Und wisset, dass sie froh und erleichtert ins Paradies einziehen werden, willkommengeheißen und begrüßt von den Engeln: „Ssalaam - das Heil ist mit euch!. Ihr seid nun geläutert und rein. So tretet denn für immer ein ins Paradies!“
68. Wisset: „Ihre Belohnung ist das Paradies, in dem sie reichlich versorgt sein werden,“
69. und denkt daran, dass die Feinde der Imame dem Feuer anheimfallen  ,
70. „aus dem ihnen greusliche Schreie und das Knistern und Zischen hochlodernder Flammen ans Ohr dringen.“
71. Hört: Gemäß Gottes Beschreibung ist es so, „dass immer dann, wenn eine Gruppe in den Höllenschlund einzieht, diese ihresgleichen verflucht, bis sie sich letztendlich alle gegenseitig verflucht haben. Die Hinzugekommenen klagen die an, die vor ihnen dem Feuer anheimfielen und sprechen: O Herr, sie waren es, die uns in die Irre führten. Verdoppele darum ihre Feuerstrafe.
Gott aber sagt: Ihr alle werdet in doppelter Stärke bestraft, nur wisst ihr es nicht.“
72. Seid auf der Hut, denn über die Feinde der Imame sagte Gott: Alle, die ins Feuer gestoßen werden, werden von den Wärtern der Hölle gefragt: Hat euch denn niemand vorgewarnt? Sie antworten: Doch! Aber wir verwarfen die Warnungen, leugneten sie und sagten, dass Gott nichts hinabgesandt habe und sie auf dem Holzweg seien...
Und auch sagen sie: Wenn wir auf Gottes Wort gehört und nachgedacht hätten , würden wir heute nicht dem Höllenschlund angehören.
Sie geben ihr Sündigen also zu.
(Und es wird ihnen gesagt):
So seien sie, die Kameraden der lodernden Flammen, fern der göttlichen Gnade!
73. Wisset: Die Freunde der Imame sind immer, auch wenn sie allein und unbeobachtet sind, voller Ehrfurcht vor Gott. Ihrer wird Vergebung und beglückender Lohn.
74. O Leute, wie weit ist doch das lodernde Feuer von der beglückenden Belohnung entfernt!
75. Leute! Unser Feind ist der, den Gott ablehnt und verdammt. Unsere Freunde und Gefährten aber sind jene, die Er gern hat und würdigt.
76. Leute! Ich warne und ermahne, und Ali gibt erfreuliche Kunde.
77. Hört! Ich bin Warner, Ali ist Guide.
78. Bedenket: Ich bin Prophet, Ali ist mein Treuhänder.
79. Leute! Ich bin der Gesandte Gottes, und nach mir ist Ali Imam und Treuhänder. Die (rechtmäßigen) Imame nach ihm sind alle aus seiner Nachkommenschaft. Wisset, dass ich ihr Vater und sie seine Nachkommen sind.


8

80. Wisset, dass der letzte Imam, „Mahdi, Imam e Qaa`em“, von uns ist.
Und hört: Er wird über alle Religionen dominieren,
an den Tyrannen Vergeltung üben
und ihre Hochburgen erobern und einreißen!
Und hört: Über alle „Moschrekin“ (?) wird er obsiegen und sie führen!
81. Wisset, dass er das zu Unrecht vergossene Blut aller wahren Gottesfreunde  vergelten wird,
und wahrlich, er ist es, der die Religion Gottes stützt und unterstützt!
82. Wisset: In hohem Maße schöpft er aus dem weiten Meer des Wissens und der Weisheit,
und gibt dem Wissenden im Maße dessen Wissens und dem Unwissenden im Maße dessen  Unwissendheit.
Wisset! Er ist  vortrefflich und von Gott auserkoren,
der Erbe von Weisheit und Wissen, das alles (menschliche) Begreifen und Erkennen weit übertrifft.
83. Hört: Er gibt Kunde von seinem Herrn, hält Seine Zeichen aufrecht und stützt und festigt sie. Er ist in ständiger weiterer Vervollkommnung und unbezwingbar
und wisset: Er ist dazu bestimmt, die Belange der Menschheit zu regeln.
84. Hört: Vor Jahrhunderten bereits haben die uns Vorausgegangenen sein Kommen angekündigt.
85. Hört her! Er ist letzter und bleibender „Hodschdschat“ , dem kein weiterer folgen wird.
Wahrheit, Rechtschaffenheit, Klarheit und Licht sind nur mit ihm.
86. Niemand kann ihn besiegen, und wer ihn bekämpfen will, wird macht- und hilflos unterliegen.
Er ist der von Gott eingesetzte Wali (Bestimmende, Betreuer...) auf Erden, der von Ihm beauftragte Rechtsprechende unter den Menschen und Sein Treuhänder bezüglich aller offenkundigen und verborgenen Belange.



9

87.  Leute, über die Botschaft Gottes habe ich euch nun informiert und aufgeklärt, und nach mir ist es Ali, der euch aufklärt.
88. Und nun, nach dieser meiner Ansprache rufe ich euch jetzt auf, mir und danach ihm die Hand zu reichen, als Zeichen eures Treueides für ihn und sein Imamat.
89. Wisset: Ich habe Gott meinen Treueid geleistet, und Ali hat mir seine Treue versprochen. Und nun, gemäß göttlicher Weisung, werdet ihr mir euren Treueid für Ali und sein Imamat geben.
(Gott ließ mich wissen:) „Gesandter, diejenigen, die dir das Treueversprechen geben,  geben  es damit gleichzeitig Gott. Gottes Hand liegt (dazu) über der ihren. Wer sein Treueversprechen bricht, tut dies zu seinem eigenen Schaden. Dem aber, der seinem Versprechen mit Gott treu ist, wird beglückender Lohn...“ (Sure 48, 10)



10

90. Leute! „Hadsch und Omreh“  gehören zu den gottgegebenen Aufgaben und Bräuchen. Diejenigen, die zum Hause Gottes, einschließlich der beiden Hügel „Ssafaa“ und „Marweh“ pilgern, sollten dabei mehrmals „die Ka`ba umkreisen  und zwischen den beiden (Hügeln) hin und  und herwandern . Dem gegenüber, der gute Werke über das vorgeschriebene Maß hinaus erfüllt, wird sich der Allwissende Gott erkenntlich erweisen.“
91. Leute! Pilgert zum Hause Gottes, und vollzieht dort den Hadsch. Niemand ist, der anschließend nicht befreiter von Kümmernissen und Sorgen und nicht erleichteter und beglückter wäre. Über den jedoch, der das Haus Gottes meidet, kommen Kümmernis, Schwäche und Not.
92. Leute! Kein Gläubiger wird sich bei den Hadsch-Stätten  zu einem kurzen Aufenthalt niederlassen, ohne dass ihm Gott seine bisherigen Sünden verziehe. Somit ist ihm die Vollendung seines Hadsch gleichzeitig ein neuer unbefleckter Start ins Leben.
93. Hört Leute! Gott steht den Hadschpilgern bei, und die Ausgaben ihrer Reise wird ihnen vergolten. Ganz sicherlich wird Er die Belohnung für die Rechtschaffenen nicht verfallen lassen.
Leute, achtet darauf, dass ihr mit Glaubenswissen gestärkt, bewusst und verstehend das Haus Gottes besucht und die heiligen Stätten erst dann verlasst, wenn ihr eure Sünden bereut habt und sie wirklich und lauteren Herzens nicht wiederholen wollt.
94. Leute! Verrichtet das Gebet und leistet die Sakaat , zu der der Erhabene Gott euch verpflichtet hat. Und wenn bereits einige Zeit vergangen ist und ihr etwas vernachlässigt oder oder vergessen habt, so ist Ali es, der euch aufklärt und sagt, was ihr zu tun habt. Also er, den der Erhabene und Allmächtige Gott - nach mir - zu Seinem Treuhänder unter den Menschen bestimmt hat. Ali ist von mir und ich von ihm. Wahrlich, er und seine Nachfolger aus meiner Nachkommenschaft werden eure Fragen beantworten und euch das sagen, was ihr nicht wisst.
95. Wisset: Das Gute und Erlaubte und das Ungute und Nicht-Erlaubte ist zahlreicher, als dass ich euch alles in einem Male nennen und euch zu all dem Erlaubten aufrufen und vor all dem Nicht-Erlaubten warnen könnte. Darum bin ich beauftragt, mir von euch das Versprechen geben zu lassen - wozu ihr eure Hand in meine legt - dass ihr das akzeptiert, was ich euch von Gott bezüglich Ali, dem Amir al Mo`menin und bezüglich der von mir und ihm abstammenden und ihm nachfolgenden Treuhänder mitzuteilen hatte. Dieses Imamat liegt und bleibt in ihrer Hand. Der letzte von ihnen ist „Mahdi“, bis zu dem Tag seiner Begegnung mit dem Allmächtigen und Alles Bestimmenden Gott.
96.  Leute! Nichts von dem Erlaubten und Nicht-Erlaubten, zu dem ich euch aufrief, habe ich rückgängig gemacht oder abgeändert. Beachtet es, handelt dementsprechend und empfehlt es auch den anderen. Entstellt die Gebote Gottes nicht. Gebt genau acht! Und noch einmal erinnere ich euch daran, getreulich das Gebet zu verrichten, die „Sakaat“ zu geben, zu Gutem aufzurufen und das Schlechte zu verwehren.
97. Bedenket: Das vortrefflichste Moment dieses Gebotes, das Gute und Richtige zu tun, beruht darin, dass ihr das, was ich euch über Imamat und Welaayat Alis und seiner ihm nachfolgenden Nachkommen sagte, richtig erfasst und versteht, meine Rede auch den Nicht-Anwesenden mitteilt und ihnen ratet, sie zu akzeptieren und sich mir nicht zu widersetzen. Denn alles, was ich sagte, sind Gottes und folglich auch meine Weisungen an euch. Und vergesst nicht, dass jegliches Gute, zu dem aufgerufen und jedwedes Schlechte, vor dem gewarnt wird, sich nur mit einem Reinen Imam wirklich und lückenlos realisieren läßt.
98. Leute, der Koran klärt euch darüber auf, dass die Imame nach Ali aus seiner Nachkommenschaft sind. Und ich sagte euch, dass sie von ihm und mir sind, denn Gott spricht in Seinem Buch:
„... Er hat das Imamat als bleibende Anordnung in die Hand seiner Nachkommenschaft gelegt.  Und auch sagte ich euch, dass ihr, solange ihr euch an diesen beiden – Koran und Imame – festhaltet, nicht in die Irre gehen werdet.
99.  O Leute, habt Ehrfurcht vor Gott! Seid gottesfürchtig! Seid auf der Hut und bedenkt, dass es eine Auferstehung nach dem Tode geben wird! Gott spricht: „Das Beben zur Stunde der Auferstehung ist ein gewaltiges Ereignis...“
100. Denkt an Tod und Auferstehung, Abrechnung und Waagschalen , an das Rechenschaft-Ablegen vor Gott, dem Herrn der Welten und an Belohnung und Bestrafung. Wer rechtschaffen ist und gute Werke tut, wird belohnt. Dem aber, der frevelt und sündbeladen ist, ist das Tor zum Paradies verschlossen.



11

101. Leute, eure Anzahl ist so groß, dass ihr mir jetzt nicht alle eure Hand zum Treueid geben könnt. Doch wies mich der Erhabene und Allmächtige Gott an, mir euer Wort und Versprechen mündlich von euch geben zu lassen, wodurch ich Welaayat und Imamat Amir al Mo`menin Alis und der ihm nachfolgenden Imame, die aus meiner und seiner Nachkommenschaft, also meine Nachkommen aus seinem Geschlecht sind, durch euch bestätigt weiß.
102. So sprecht nun gemeinsam:
„Wir hörten, was du uns sagtest und befolgen es, sind dessen zufrieden und fügen uns ihm. Dem, was du uns von unserem und deinem Gott bezüglich des Imamats unseres Amir al Mo`menin Ali und der weiteren Imame aus seinem Geschlecht mitteiltest, schließen wir uns an. Mit unserem Herzen, unserem ganzen Sein, unseren Zungen und Händen versprechen wir es dir. Mit diesem Versprechen leben und sterben wir, und in dieser Überzeugung werden wir auferstehen. Niemals werden wir sie abändern, niemals an ihr zweifeln oder sie leugnen. Nie und nimmer werden wir dieses unser Abkommen verwerfen und unser Versprechen brechen. (O Gesandter Gottes), du hast uns ermahnt und die Anordnung Gottes in bezug auf  Amir al Mo`menin Ali und die Imame nach ihm - deine Söhne aus seinem Geschlecht, das heißt Hassan und Hussain und die Imame nach diesen beiden, die Gott ebenfalls bestimmte - kundgetan. Wir geben nun unser Wort und Versprechen für sie; mit unseren Herzen, unserem Leben, unseren Gedanken, unserem ganzen Sein, mit unseren Zungen und Händen. Wer kann, leistet seinen Treueid dazu mit seiner Hand, andernfalls mündlich. Gegen unser Versprechen werden wir nicht verstoßen, niemals wird Gott sehen, dass wir gegen dieses Bündnis verstoßen. Alles, wozu du uns anwiesest, werden wir unseren Kindern, Angehörigen und Verwandten – nah und fern – kundtun und Gott dazu als Zeugen anrufen. Gott genügt als Zeuge; und auch du sei unser Zeuge.“

103. Leute, was sagt ihr also nun?
Bedenket, dass Gott jede Stimme vernimmt und über das, was in den Herzen eines jeden ist, Kenntnis hat. “Wer rechtgeleitet ist, befindet sich zu seinem eigenen Wohl auf dem richtigen Weg, wer aber abirrt, geht zu seinem eigenen Verderb in die Irre...“
Und wer den Treueid leistet, leistet Gott den Treueid, und „Gottes Hand liegt dazu auf der seinen.“
104. Leute, leistet Gott euren Treueid - und mir, ebenso Ali Amir al Mo`menin, Hassan, Hussain und den ihnen folgenden Imamen aus ihrer Nachkommenschaft; Imame, die eine bleibende Anordnung Gottes sind, im Diesseits und im Jenseits.
Gott wird jene, die ihr Bündnis brechen, zugrunde gehen lassen, und diejenigen, die es getreulich einhalten, in seine Huld einschließen. „Wer sein Versprechen bricht, tut dies zu seinem Schaden. Den aber, der es getreulich einhält, wird Gott alsbald reichlich belohnen.“
105. O Leute, alles, was ich euch gesagt habe, sagt. Grüßt Ali mit seinem Beinamen „Amir al Mo`menin“ , und sprecht:
„Wir hörten, was du uns sagtest und befolgen es. O Gott, wir bitten dich um Vergebung, zu Dir ist aller Rückkehr.“
Und sprecht: „Alles Lob gebührt Gott, der uns auf diesen Weg führte. Wir würden ihn nicht gefunden haben, wenn Er uns nicht rechtgeleitet hätte. Die Gesandten Gottes brachten wahrlich die Wahrheit.“
106. Hört Leute! Die Vortrefflichkeiten Ali ebn Abi Taalebs, auf die Gott im Heiligen Koran hinweist, sind zahlreicher, als dass ich sie jetzt hier alle in einem Male nennen könnte. Wenn daher jemand über Alis Vortrefflichkeiten Kenntnis hat und über sie  berichtet, akzeptiert es.
107. Leute, wer Gott und Seinem Gesandten gehorcht und ebenso Ali und den Imamen, die ich nannte, gehorsam ist, wird errettet sein und zu beglückender Erlösung finden.
108. Leute, wer danach strebt, ihm seinen Treueid zu seiner Führung und Regie zu geben und ihn als „Amir al Mo`menin“ zu grüßen, ist errettet und hat an der Glückseligkeit in den Gärten des Paradieses teil.
109. Leute, sagt, was Gott wohlgefällt. Doch wolltet ihr und die gesamte Menschheit auch dagegen sein, es würde Gott nicht im geringsten schaden.
110. O Gott, Deine Vergebung sei mit denen, die meinen Worten Glauben schenken, und zürne denjenigen, die sich widersetzen und leugnen;
Preis und Dank gebühren Gott, dem Herrn aller Welten.


Zum Gipfel Heidars, wo die Liebe fließt,
der Besudelte nicht findet hinauf,
nur dem, dessen Herz lauter ist,
tut sich der Weg dorthin auf


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